Kreative Dürre wegen Hitze? Zeit für ein einfaches Projekt :-)

Wenn es so warm ist, laufe ich irgendwie nicht richtig rund. Ich nähe linke und rechte Seiten falsch aneinander, setze meine Druckknöpfe schief, verbrenne Stoff mit dem Bügeleisen oder drücke mich vor dem Bügeln, weil es ja eh schon so heiß ist…..

Ich bin nun mal eher ein Herbst bis Frühling-Mensch – den Sommer könnte man wirklich für mich ausklammern. Aber er sei natürlich allen Sonnenanbetern gegönnt 😉

Für ein schönes Projekt hat die Konzentration dann doch noch gereicht : und zwar eine Einkaufstasche „Heinrich“.  Heinrich in Anlehnung an Heinrich Lohse – den besten Einkäufer 😉

(Wem das nichts sagt, sollte sich unbedingt Loriot in „Pappa ante portas“ gönnen!)

Das Schnittmuster mit Erklärung findet Ihr hier: KLICK! Eine wundervolle Anleitung von waseigenes.com und ich mag die Form des Beutels einfach richtig gerne!

Aber nun zur fertigen Tasche:

Den Gurt habe ich wieder mit Stanzband selbst genäht (siehe Anleitung).

Ich denke dieser Tasche werden noch einige folgen und sicher auch noch einige zum Verkauf in den Laden einziehen! Einfach ein sehr schönes Modell 🙂

Genießt das Wochenende und, falls Ihr diese Temperaturen mögt, gerne auch die Hitze 😉

Liebe Grüße aus dem Laden,

Katharina

 

lille-MAG-sewalong – Mein Ergebnis :-)

Ich habe den lille-MAG-sewalong inzwischen schon wieder fast vergessen gehabt und dann letzte Woche alle Schritte auf einmal gemacht 😉 Mit dem Vorstellen meines „Werks“ bin ich jetzt auch noch 2 Tage zu früh, aber jetzt ist es fertig und soll dann auch auf den Blog!

Der sewalong war eigentlich so gedacht, dass man sich vom 25.04. – 09.05. einen Schnitt aus dem Lille-Mag aussucht, vom 09.05. – 16.05. sein Material aussucht und vom 16.05. – 30.05. näht.

Ich mag sewalongs sehr gerne, muss aber sagen, dass mir hier die Zeitspanne etwas groß war, so dass zwischenzeitlich das ganze Vorhaben schon wieder vergessen war.

Beim Schnitt habe ich mich dann schätzungsweise 10 mal umentschieden, da es einfach sehr viele schöne Schnitte im Magazin gibt. Letztendlich habe ich mich dazu entschlossen, etwas sehr untypisches für mich zu nähen: den Kimono Saman. So ein Kleidungsstück gibt es nicht nochmal in meinem Kleiderschrank, da ich eher der „Keep-it-simple-tshirt-plus-jeans-Typ“ bin 😉

Die Stoffauswahl hat dann auch tatsächlich etwas gedauert. Es sollte für mich ein Lillestoff sein, aber welcher… Da fiel mir mein gerippter Sweat wieder ein! Einige Kunden standen schon vor diesem Ballen und haben ihn sehr sehr zweifelnd angeguckt. Ripp ist halt in Form von Feinripp-Unterwäsche ganz furchtbar, ABER: der gerippte Sweat ist „quer gerippt“ und nicht längs!

Das macht einen großen Unterschied! Mein Kimono ist technisch wirklich nicht sehr perfekt geworden, aber ich bin in erster Linie nun mal Taschen-Näher und arbeite mich jetzt langsam an Kleidung ran 🙂 Und ich mag ihn sehr gerne:

Gerade ist es leider selbst für so einen Kimono zu warm 🙂 aber irgendwann wird es ja auch wieder kälter!

Solange: genießt das Wetter!

Und falls ihr doch lieber drinnen werkelt:

Bei mir gibt es ein tolles neues Bücherregal mit einigen super Büchern zum Nähen, Basteln, Häkeln….

Liebe Grüße aus dem Laden,

Katharina

Taschengurt selbst nähen mit Stanzband

Viele von Euch kennen vielleicht das Problem, dass bei einem spontanen Nähprojekt das passende Gurtband fehlt. Es soll aber doch unbedingt fertig werden… Und der nette Laden hat dann vielleicht nicht die passende Farbe 😉 (Ja ein bisschen Selbstironie schadet nie)

In vielen Fällen ist ein selbstgenähter Taschengurt auch einfach schöner; aus Kunstleder genäht, sieht das ganze Projekt sofort hochwertiger aus.

Jetzt möchte ich Euch gerne meinen neusten „Gurtband-Nähtipp“ vorstellen:

ich habe für den Laden jetzt eine Rolle Stanzband mit den Maßen 10-40-40-10 angeschafft und heute mal getestet.

Bei dem Band handelt es sich um ein 10 cm breites, aufbügelbares Band, dass nach 1 cm, nach 4 cm, nach 4 cm und wieder nach 1 cm perforiert ist. Bilder erklären das besser.

Erstmal habe ich mir für mein Gurtband ein 10 cm breites Stück Stoff in der gewünschten Länge zugeschnitten.

In der gleichen Länge habe ich mir ein Stück Stanzband abgeschnitten:

Jetzt seht ihr wahrscheinlich, was ich mit den Perforierungen nach 1, 4, 4 cm meinte 😉

Das Band wurde dann aufgebügelt. Wie auch Vlieseline H200 oder H250 kann man es „trocken“ aufbügeln. Das Aufbügeln habe ich mit Stufe 2 gemacht.

Das Bügeleisen Stück für Stück aufsetzen.

Im nächsten Schritt werden jetzt die beiden Kanten 1 cm umgebügelt. Das ist nun der große Vorteil des Stanzband: es ist total easy auch über mehrere Meter hinweg genau 1 cm umzubügeln – dank der Perforation. Hierfür habe ich dann Stufe 3 genommen:

Anschließend wird das Band entlang der mittleren Perforation zusammengeklappt und noch einmal gebügelt:

Nach dem Bügeln haben wir nun ein 4 cm breites Band:

Jetzt

Jetzt zuerst die offene Kante absteppen:

Und der Symmetrie halber auch die andere:

Und fertig ist in 5-10 Minuten ein nahezu perfekter Taschengurt:

Natürlich gibt es auch viele andere Methoden um Taschengurte zu nähen. Möchte man jedoch 1 cm an jeder Kante einschlagen und den Gurt dann absteppen, finde ich das Stanzband eine super Hilfe. Gerade bei längeren Gurten ist es manchmal äußerst mühsam genau 1 cm umzubügeln, so dass der Gurt schön gerade wird 🙂

Viel Spaß beim Nähen! Ich überlege mir jetzt, was ich aus dem Gurt nähe 😉

Gute Nähzeiten – schlechte Nähzeiten…

Bevor es mit dem eigentlichen Blog-Beitrag losgeht, wollte ich euch noch gerne ein ganz tolles Schnittmuster zeigen.

Ich hätte es gerne schon letzte Woche hier vorgestellt, aber da es ein Muttertagsgeschenk werden sollte, ging das schlecht 😉

Ich habe eine Rolle für Häkel- und Stricknadeln genäht nach der Anleitung von NÄHWITTCHEN DESIGN. Die Anleitung könnt ihr z.B. HIER erwerben 🙂

Super toll beschrieben – ein tolles Projekt auch für Anfänger.

Und die befüllte Rolle sieht jetzt so aus:

Stricknadelrolle

Stricknadelrolle

Stricknadelrolle

Stricknadelrolle fast offen

Stricknadelrolle

Stricknadelrolle ganz offen

… und ich muss mir bald dringend eine eigene nähen 🙂

Nun aber zu den guten Nähzeiten und schlechten Nähzeiten…

Gestern wollte ich unbedingt sofort eine der neuen Moomins Applikationen verarbeiten.

Vielleicht weil es Montag war oder weil ich unkonzentriert war, ging das nur über Umwege… daher heute mal ein kleiner Nähbericht mit allen Fehlerchen und Pannen, die so passieren ^^

Plan war, eine Hülle für mein Tablet zu nähen. Ich schleppe es jetzt doch recht oft mit mir rum, also hat es auch eine Hülle verdient.

Also erst mal ausmessen… 20 x 13,5 x 0,6 cm ist das Ding groß. Ich habe dann Nahtzugabe in der Höhe und Breite von 2 cm hinzugegeben und in der Breite dann nochmal 1 cm für die Dicke des Tablets.

Vorne sollte noch eine kleine Tasche dran, als Verschluss ein Gummiband – so sah dann mein Zuschnitt aus:

Merkt Ihr was? Richtig! Nicht gerade die geeigneten Stoffe für Bügelapplikationen. Die Moomin Applikation lag nämlich im Büro, ich hatte sie schlichtweg vergessen. Aus den Augen aus dem Sinn 😉

Alle Teile für außen und innen waren jetzt 22 x 16,5 cm groß.

Ein Außenteil habe ich dann gefaltet und die Kante mit Schrägband verziert – es wurde meine Außentasche:

Danach diese Außentasche auf eines der Außenteile gelegt und das Gummiband am unteren Rand mittig festgesteckt. Beides habe ich dann knappkantig festgenäht.

Danach Außenteil auf Außenteil – rechts auf rechts… hier fiel mir dann langsam auch wieder die Moomin Applikation ein….

Das Ganze mit 1 cm Nahtzugabe an 3 Seiten zusammennähen und weil das Kunstleder so dick ist hab ich mal mächtig Nahtzugabe eingekürzt.

Tadaaaaa:

Das wars mit dem Gummiband 🙁

Ich wusste ja zu diesem Zeitpunkt schon, dass es noch eine zweite Tasche geben wird wegen der Applikation. Ich habe die beiden Innenteile dann noch zusammengenäht. Innenteil und Außenteil rechts auf rechts ineineinander gesteckt und am oberen Rand bis auf eine Wendeöffnung zusammengenäht.

Ich dachte mir auch wenn ich sie nicht nutze, nähe ich die Tasche zumindest mal fertig um zu sehen, ob die Größe passt…

In der Zwischenzeit muss sich das Tablet aber an meinen Süßigkeiten im Büro vergangen habe, denn:

Nichts passte. Zu eng und zu kurz. Next one please!

In der Höhe habe ich dann noch 2 cm „Sitzt-wackelt-hat-Luft-Zugabe“ hinzugegeben. In der Breite noch mal 1 cm. Also jetzt: 24 x 17,5 cm.

Neuer Zuschnitt mit den Moomins.

Die restlichen Schritte kennt Ihr ja. Diesmal habe ich nur die Ecken eingeschnitten und habe meine Nahtzugabe einfach sonst gänzlich ignoriert 😉

Beim Wenden habe ich dann noch meinen Außenstoff ein bisschen perforiert…. bissl Schwund ist immer…

Aber sonst ist jetzt eine echt schöne Tablettasche daraus geworden. Überzeugt euch selbst:

Falls Ihr Euch jetzt fragt, warum ich so einen Roman geschrieben habe: oft wirkt es so als würde bei anderen immer alles super klappen und insbesondere auf so einem Blog lässt man die Pannen der Länge halber häufig weg – ist ja auch meist nicht so super interessant…

Ich wollte einfach mal den realistischen Weg von einer Idee zur fertigen Tasche zeigen 🙂

Wer es nachnähen will: Die Maße passen für das iPad Mini 4.

LG aus dem Laden,

Katharina

Wenn jemand eine Reise tut….

… braucht er eine Reisetasche 😉

Am Wochenende ist bei uns spontan die Entscheidung gefallen doch bald für ein paar Tage weg zu fahren. Meine Reisetasche ist aktuell verliehen und wäre eigentlich für einen Kurztrip sowieso viel zu groß…

Da ich im Laden auf Grund des Bomben Wetters aktuell genug Zeit für Nähprojekte habe, habe ich heute morgen beschlossen, mir eine Reisetasche zu nähen.

Es sollte was kleines, einfaches sein, das man in ein paar Stunden nähen kann. Da gab es doch mal was bei Farbenmix….. Ich habe die 4 Taschenspieler CDs durchstöbert und wirklich 4 geeignete Kandidaten gefunden 🙂 Die Wahl ist dann auf den KÖNIG von der TASCHENSPIELER 1 gefallen.

Die Stoffwahl ist für mich eher außergewöhnlich, da ich meist nicht der „Pastell-Typ“ bin, aber es ist einfach ein zuckersüßer KÖNIG geworden.

Reisetasche König

Als Außenstoff habe ich meinen aktuell so heiß und innig geliebten beschichteten Baumwollstoff „Max“ genommen, sowie rosa Kunstleder.

Reisetasche König

Reisetasche König

Reisetasche König Reisetasche König Reisetasche König

Es war heute zwar eher ein Kampf- als Nähtag, aber alles hat doch innerhalb einiger Stunden geklappt.Mit Kampftag meine ich, dass ich gefühlt 20 Nadelstiche in Händen und Armen habe und mehr Unterfaden aufgespult und Faden gewechselt als genäht habe 😉 Es gibt halt solche Tage….

Der kleine KÖNIG und ich freuen uns schon auf den Praxistest 🙂

Genießt den Tag!

LG aus dem Laden,

Katharina

Diese Woche wird gehäkelt! :-)

Leider habe ich es letzte Woche nicht geschafft einen gescheiten Blogbeitrag zu verfassen. Dafür werden es diese Woche hoffentlich zwei! 🙂

Und diese Woche geht es mal nicht ums Nähen, sondern ums Häkeln. Und zusätzlich noch um die liebe Stoffreste-Verwertung – denn die meisten von uns, ich auch, besitzen einen Stoffrestevorrat, weil man da doch noch dieses und jenes und irgendwas draus nähen könnte….

Leider werden diese Stapel nicht unbedingt kleiner. Ich habe mich an veschiedenen Dingen versucht wie Patchworkplatzsets, -täschchen usw. aber irgendwie war nichts dabei was mich wirklich gefesselt hat. Vorgestern bin ich dann bei Pinterest immer wieder über Ideen gestolpert aus Stoffresten zu häkeln.

Et voilà:

Untersetzer Stoffreste

Ein Untersetzer gehäkelt aus Stoffresten ist entstanden. Der eher „fransige“ Look kommt durch den gewählten Stoff und dadurch, dass ich die Stoffstreifen aneinandergeknotet habe, anstatt sie aneinander zu nähen. Ich weiß, das sagt nicht jedem zu, aber ich mag es 🙂

Nahaufnahme

Für den Untersetzer habe ich aus meinen Stoffresten die längsten Stücke rausgepickt und 1 cm breite Streifen zugeschnitten. Diese habe ich dann aneinander geknotet. Zum Häkeln habe ich eine 10er Häkelnadel verwendet, weil dies die größte war, die ich da hatte.

Der Rest sind einfach Luftmaschen und feste Maschen 🙂

Nahaufnahme2

Da mir der Look so gefällt plane ich als 3-Jahres-Projekt aktuell einen kleinen Teppich auf diese Art und Weise zu häkeln. Dort werde ich dann aber wohl halbe oder ganze Stäbchen als Muster nehmen, da er nicht so dicht sein muss wie ein Untersetzer. 3-Jahres-Projekt, da es doch recht lange dauert die Streifen zu zu schneiden usw. Man schneidet und schneidet und knotet und das Ganze ist dann in 5 Minuten weggehäkelt 😉

Aber mir hats Spaß gemacht und es ist eine überaus entspannende Arbeit 🙂

Was macht ihr mit euren Stoffresten? Wenn ihr wollt, schreibt es in die Kommentare!

LG aus dem Laden,

Katharina

 

Wohin mit den Schnittmustern???

2 Wochen offen und schon fliegen hier die Schnittmuster rum…. Wenn im Laden genäht wird, steht man natürlich vor den gleichen Problemen wie daheim 🙂

Und wie immer: Kreativität an! Improvisation los!

Zu Hause habe ich meine Schnittmuster in selbstgebastelten „Papphüllen“. De Facto sind das einfach 2 Blatt Tonkarton die mit Washi Tape aneinander geklebt werden… Leider ist das Ganze nicht so wirklich haltbar und die beiden Tonkartonblätter möchten nicht unbedingt auf ewig vereinigt bleiben….

Jetzt gab es für den Laden Version 2.0!

Ich habe für meine Hüllen 2 Bögen Tonkarton verwendet sowie eine Rolle selbstklebenden Stoff, da ich diesen einfach etwas hübscher finde als z.B. Packband und ich ihn sehr breit zuschneiden kann. Außerdem habe ich den selbstklebenden Stoff bei mir im Laden (*ACHTUNG WERBUNG*) und wollte ihn schon ein Weilchen mal ausprobieren.

Material   

In einer 2. Variante habe ich einen Bogen Tonkarton verwendet und diesen dann halbiert. Für Taschenschnittmuster reicht das finde ich völlig aus.

Für Schnittmuster für Kleidung usw. habe ich lieber eine größere Hülle 🙂

Wie ihr euch sicher schon vorstellen könnt, ist der Herstellprozess nicht ultra kompliziert 😉

Stoff zurechtschneiden oder Klebeband, Papierbögen aufeinander legen, an allen 3 Kanten zusammen kleben….

… und tadaaaaa…..

… Schnittmusteraufbewahrung fertig 🙂

 

Ich hoffe, ich habe in den nächsten Tagen nochmal Zeit für einen weiteren Blog Eintrag – die letzten Tage standen leider ganz im Zeichen der Artikeldatenbankpflege und Buchhaltung 😛

Liebe Grüße,

Katharina

 

Nähen lernen? Ab in die Weiten des Internets….

Ich selbst habe mir das Nähen im Internet beigebracht, denn Kurse haben für mich oft nicht das richtige Tempo: Manches verstehe ich sehr schnell und dann langweile ich mich; manchmal stehe ich auf dem Schlauch und dann komm ich nicht mehr gut mit 😉

Für alle, denen es ähnlich geht, aber auch für alle die vielleicht einen Kurs besuchen oder schon ewig nähen, habe ich mal eine kleine Linksammlung zusammengestellt, die von Zeit zu Zeit vielleicht auch noch wachsen wird.

Hier findet ihr Seiten von Kollegen mit tollen Freebooks, Videos usw.

In vielen dieser Projekte steckt wirklich sehr viel Zeit drin und es ist sehr detailliert – kurzum: absolut wundervoll! Ergänzt habe ich die Liste einfach mal mit Fotos meiner Ergebnisse – das meiste findet ihr auch auf meinem privaten Instagram-Account.

Ich selbst nähe nun mal am liebsten Taschen, aber natürlich findet ihr auf den Seiten auch noch viele andere Projekte 🙂

Viel Spaß beim Nachnähen, Staunen oder vielleicht, wenn ihr die Seiten schon kennt, zustimmend nicken!

  • Youtube: DIY Einkaufstasche nähen
    • Diese Tasche habe ich damals als allererstes Nähprojekt genäht! Super beschrieben, super einfach, aber ich nähe sie heute immer noch oft!

  • Schnabelinas Welt
    • Die Tutorials bei Schnabelina sind alle sehr toll beschrieben! Und es gibt so viele 🙂 Von der Strampelina über die Malmappe bis hin zum Mützchen ist alles vorhanden. Und natürlich die berühmt berüchtigte Schnabelina Bag – eins der tollsten kostenlosen Schnittmuster überhaupt.

  • Wir nähen selber – mit pattydoo!
    • Bei Pattydoo findet ihr sowohl Schnittmuster zum Kaufen wie auch kostenlose, einen Blog und und und. Also das „rundum Sorglospaket“ 😉 Das tolle für Anfänger: Jeder Schnitt wird in einem Video genäht und gezeigt.
    • Meine Schneiderpuppe Gerda trägt aktuell z.B. einen Schnitt von Pattydoo (Stella)

  • Farbenmix
    • Bei Farbenmix findet ihr Schnittmuster, Anleitungen, ihr könnt die wundervollen Taschenspieler Kollektionen erwerben und jedes Jahr im Dezember gibt es eine Adventskalendertasche, die zusammen genäht wird – super tolle Seite!

  • 300 kostenlose Schnittmuster
    • Eine super tolle Sammlung von kostenlosen Schnittmustern findet ihr bei kreativlaborberlin. Einfach mal stöbern!
  • Handmade On Tuesday
    • Handmade on Tuesday ist eine Linkparty, in der einmal wöchentlich jeder Blogger verlinken kann, was er in der Woche so schönes genäht hat 🙂 Beim Stöbern durch diese Beiträge habe ich schon viele tolle neue Seiten gefunden oder auch neue Schnitte, die ich noch gar nicht kannte!
  • Ellepuls‘ Liste der Schnittmusterdesigner
    • Ellepuls hat eine wahnsinnig tolle Liste von Schnittmusterdesignern zusammengestellt. Hier findet ihr Schnittmusterdesigner aus Deutschland, aus dem englischsprachigem Raum wie auch aus Frankreich.
    • Sucht ihr einen neuen Schnitt? Mal bei Ellepuls durchklicken!
  • Makerist
    • Eine tolle Anlaufstelle, auch besonders für den Anfang, ist Makerist. Hier gibt es Videokurse zum Nähen. Manche sind sogar kostenlos 🙂 Alles wird wirklich sehr genau erklärt.
    • Außerdem findet ihr bei Makerist auch sehr viele Schnittmuster, die mehrmals im Jahr auch in Aktionen reduziert sind.
  • Snaply
    • Bei Snaply findet ihr mittlerweile auch eine tolle Auswahl an Dingen zum Nachnähen und beispielsweise auch Anleitungen zu den Snaply-eigenen Produkten wie z.B. Snappap.

 

Zum Abschluss möchte ich hier einfach nochmal ein paar Blogs listen, bei denen sich das reinschauen immer lohnt 🙂

  • http://greenfietsen.blogspot.de
  • http://hummelschn.blogspot.de/
  • http://www.81gradnord.de
  • http://doppelnaht.blogspot.de/
  • http://www.grinsestern.com/p/do-it-yourself.html
  • http://immermalwasneues.blogspot.de/
  • http://julibuntes.blogspot.de/
  • http://www.mipamias.de/
  • http://fraeuleinan.blogspot.de/
  • http://stitchydoo.blogspot.de/
  • https://sewsimple.de

 

Wie oben schon geschrieben: Ich hoffe, dass ich die Liste immer mal weiter ergänzen kann 🙂

Habt Ihr vielleicht auch noch ein paar tolle Tipps? Ab in die Kommentare!

Liebe Grüße,

Katharina

 

Hilfe! Die Lamas sind los – mein 1. Experiment mit Druckerband

Für heute war eigentlich ein größeres Tutorial geplant. Mein erstes Freebook mit verschiedenen Varianten und Alternativen usw etc. Aber: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt 😉

Nachdem ich festgestellt habe, dass ich einen Großteil meiner Tutorial Fotos mit einem Lizenzstoff gemacht habe und dann verwirrt war, ob ich diese jetzt verwenden darf oder nicht und ob dies nun ein Lizenzstoff ist oder nicht, habe ich mich spontan zu einem anderen Projekt entschlossen und das Freebook mal eine Woche nach hinten verschoben 🙂

Bei der Ladeneröffnung und auch in den Tagen danach wurde ich oft nach dem tollen Druckerband von Farbenmix gefragt – was ist das? was macht man damit?

Leider hatte ich es immer noch nicht geschafft, dieses selbst mal zu testen. Aber heute morgen habe ich das nachgeholt und mir ein kleines Lama-Täschen genäht. Nebenher habe ich brav alles abfotografiert, so dass es jetzt hierzu eine kleine Anleitung gibt 🙂

Bild Lamatasche

Ich habe für das Lama-Täschen 2 verschiedene Baumwollstoffe verwendet: einen für die Außenseite und einen als Innenstoff. Zusätzlich habe ich noch Vlieseline H630 genutzt, da ich es mag, wenn solche Täschlein etwas fluffiger sind. Und natürlich Druckerband.

Lamatasche Material

Als Größe habe ich einfach Din A5 für alle Zuschnittteile genommen, da ich in dieser Größe gerade noch einige Flyer herumliegen hatte, so dass ich sie einfach als Schablone zweck entfremden konnte. Die Vlieseline habe ich gemäß Anleitung auf die Taschenaußenteile aufgebügelt.

Zuschnitt Lamatasche

Ich habe mir das Druckerband fast so breit wie die Tasche zugeschnitten – in der Hoffnung ich könnte die Enden einfach in der Nahtzugabe verschwinden lassen.

Zuschnitt Druckerband

Durch die Druckknöpfe ist dies jedoch nicht so einfach möglich. Beim nächsten Versuch werde ich es an den Enden mit einem Feuerzeug „versäubern“ und eher etwas kürzer zu schneiden und an allen 4 Seiten festnähen, so dass ich beim Zusammennähen der Tasche bequem daran vorbei nähen kann 🙂

Mit einem doppelseitigen Klebeband habe ich das Druckerband am Tascheninnenteil fixiert….

Stylefix am DruckerbandDruckerband fixiert

… und anschließend mit einem einfachen Geradstich am Tascheninnenteil angenäht…

Angenähtes Druckerband

Danach habe ich die beiden Außentaschenteile rechts auf rechts gelegt und an den beiden Seitenkanten sowie an der Unterkante füßchenbreit zusammengenäht.

 

Gleiches danach für die Innentaschenteile. Hier habe ich allerdings die Druckerbänder vorher geschlossen sowie eine Wendeöffnung von 5-7 cm an einer Seitenkante gelassen.

Ich habe mal in einem Tutorial gelesen, dass dort die später geschlossene Öffnung weniger auffällt und mache es seitdem auch so, weil es für mich super klappt 🙂

Nachdem die beiden Taschenteile fertig genäht waren, habe ich bei der mit Vlies verstärkten Außentasche die Nahtzugabe etwas zurück geschnitten und die Tasche dann gewendet.

Die Außentasche habe ich rechts auf rechts in die Innentasche geschoben und anschließend beide Teile an der Oberkante füßchenbreit zusammengenäht.

Nun noch die Tasche durch die Öffnung wenden….

… und fertig ist das Lama-Täschen!

Mein Fazit zum Druckerband? Ich finde es echt super! 🙂

Ich werde später noch etwas damit nähen und diesmal etwas anders vorgehen. Wie oben schon mal beschrieben: Kanten abflammen, Band etwas kürzer machen usw….

Das Ergebnis stelle ich dann auch noch online.

Ich hoffe, ihr genießt euer Wochenende! Bei dem tollen Wetter wird bei mir heute angegrillt 🙂

Liebe Grüße,

Katharina

 

 

 

 

Ein Lunchbag für Stoffe, Bastelideen & Schönes

Langsam geht es wirklich voran und der Laden nimmt Gestalt an.

Seit ein paar Wochen bin ich auch jeden Tag hier und streiche und werkele am Ladenraum oder arbeite mich durch die Büroarbeit.

Baustelle Farbe

Da akuell noch viele Paketdienste hier vorbei kommen und das meist um die Mittagszeit, esse ich meist hier und reise entsprechend hier morgens mit meinen Leckereien und Bananen und Joghurts und Döschen an 😉 Ich habe leider noch keinen Kühlschrank und gehöre zu den Menschen, die irgendwie immer mit wahnsinnig viel Zeug unterwegs sind 🙂

Papiere/Unterlagen und Essen sind mir in einer Tasche meist zu riskant – da erinnere ich mich noch an böse Unfälle in der Schul- und Studienzeit – Joghurt im Collegeblock ist nicht cool 😉

Daher musste ein passendes Täschen her und mit dem Suchbegriff „Lunchbag“ wird man auf Pinterest auch recht schnell fündig.

Meine Wahl ist auf eine englische/amerikanische Anleitung gefallen. Die Maßangaben habe ich mir im Vorfeld umgerechnet. Alternativ habe ich für so etwas auch ein Lineal mit Inch/Zoll-Angaben, welches sich aber leider zu gut versteckt hatte. Stoffe stammen alle noch aus dem privaten Heimfundus 🙂

Herausgekommen ist ein hübsches Täschen, das heute vor die Kamera durfte:

Foto Lunchbag mit Apfel Lunchbag Vogelperspektive Lunchbag

Gepinnt habe ich die Anleitung für Euch auf meiner Pinnwand (Hier klicken!)

Liebe Grüße,

Katharina