Keep Cool – Die erste Kühltasche

Schon vor einigen Monaten habe ich für den Laden eine Rolle Insul-Shine aus den USA importiert. Insul-Shine ist ein Vlies, das in Taschen eingenäht werden kann und auf einer Seite reflektierend beschichtet ist. Es hat somit isolierende Eigenschaften.

Ich fand die Idee super mir daraus eine Kühltasche zu nähen, da ich die meisten Kühltaschen nicht sehr schön finde bzw. sie auch einfach zu groß sind.

Andere Ideen das Vlies zu nutzen waren bei mir: Weinkühler, als isolierende Schicht in einer Flaschenhülle, in einem Lunchbag, damit das Essen warm bleibt…. Ihr seht, Möglichkeiten gibt es viele 🙂

Bei so einer Kühltasche ist es wichtig, dass die Fläche ohne Insul-Shine möglichst klein ist, damit es nur wenig Austauschfläche gibt, über die die Temperatur in der Tasche wieder steigen kann. Ich hatte erst einige „normale“ Schnittmuster im Sinn, die ich dann einfach mit Insul-Shine füttern wollte, habe mich dann aber doch für die Kühltaschenanleitung „Verano“ entschieden.

Insbesondere vor dem Reissverschluss hatte ich etwas Bammel und es gibt auch wirklich die ein oder andere Stelle an der Tasche, die vielleicht nicht 100% perfekt geworden ist. Die Verbindung zwischen Tasche und Deckel fand ich ziemlich schwierig. Aber letztendlich zählt der Gesamteindruck und ich LIEBE die kleine Version der Verano <3

Schaut selbst:

(Stoffe: Swafing bei Stoffe, Bastelideen & Schönes; Schnittmuster: Verano von Zaubernahna; Stickdatei: Urban Threads)

Mehr Bilder gibts in der folgenden Galerie:

Insul-Shine bekommt Ihr jetzt auch in meinem Onlineshop Loupecaro!

Aktuell bin ich neben den Nähprojekten auch noch an einem größeren Häkelprojekt dran. Ich bin im DaWanda-DIY-Bereich auf das Projekt „Decke Nagato häkeln“ gestoßen. Die Decke wird in 15 Wochen gehäkelt und für jede Woche gibt es eine kleine Anleitung (auch als PDF). Die 15 PDFs habe ich mir mal schnell gespeichert, denn in 15 Wochen gibt es ja DaWanda gar nicht mehr :-O

Aktuell bin ich bei Woche 2 angekommen – an den wirklich heißen Tagen häkel ich nicht so gerne mit der myboshi No. 1. Ich hoffe, ich kann euch die fertige Decke dieses Jahr noch hier zeigen 😉

Hier mal ein kleiner Ausblick (leider unter wirklich schlechten Lichtverhältnissen…):

Ich liebe das Muster, das entsteht, wenn man einen dünnen Faden mithäkelt <3 habe ich jetzt bei Nagato zum ersten Mal gemacht, werde ich aber sicher auch in der Zukunft öfters anwenden 🙂

LG,

Katharina

 

Hot Town, Summer In The City – Zeit für einen Rock!

Ich bin ja generell eher ein Winter-/Frühlingskind und die Temperaturen gerade versetzen mich nicht wirklich in Hochstimmung 😉 Heute sollen es 37°C werden??? Ich dachte immer 36°C wäre die natürliche Temperaturobergrenze in Deutschland…. und fand diese eigentlich schon zu hoch….

Am liebsten nähe ich nun mal Taschen und Täschchen usw. und wie wahrscheinlich viele von Euch wissen heißt das: Bügeln, Bügeln und noch mehr Bügeln! Hier im Laden ist es aber generell schon recht warm und deshalb ist Bügeln aktuell einfach nicht drin. Also mal was anderes. Was zum Anziehen. 🙂

Aktuell probiere ich mich durch mein viel zu großes Schnittmustersammelsurium durchzunähen und zu testen und heute bin ich beim Sweatrock „Evchen“ hängen geblieben. Vor Ewigkeiten gekauft, aber leider noch nie genäht. Generell habe ich noch nie einen Rock genäht. Keine Ahnung warum 😉

Da es ja etwas wärmer ist, wollte ich den Rock aus Sommersweat nähen und habe mich für den Stoff „Rebekah“ von Lillestoff entschieden.

Evchen besteht aus 2 Schnittteilen – perfekt!

Bis auf meinen üblichen starken Wellengang an allen Nähten, die ich nicht mit der Overlock nähe, ist Evchen wirklich schön geworden. Mittlerweile habe ich so ziemlich alles ausprobiert: verschiedene Stiche, Nadeln, kein Nähfußdruck, Obertransport hat meine Maschine integriert, bloß nicht ziehen, Nahtband…. Vielleicht gebe ich der Sprühstärke mal eine Chance – habe ich jetzt mehrfach im Internet gelesen…. oder ich bleibe bei meinen Wellen 🙂 Trotzdem schön geworden – Überzeugt euch selbst:

 

Auf jeden Fall werde ich mir noch ein Evchen nähen – vielleicht ja noch mit einem Uni Stoff!

Genießt das Wochenende und den erfrischenden Regen 🙂

Katharina

 

Die berühmt berüchtigte Origamitasche

Aktuell nähe ich einige Auftragsarbeiten – die Nachfrage freut mich wahnsinnig, aber hin und wieder braucht man dann auch mal ein Päuschen in dem man einfach das nähen kann, was man selbst möchte 😉 Und das habe ich mir gestern abend und heute morgen gegönnt..

Nachdem ich in den letzten Wochen im Netz und in Kundengesprächen immer häufiger mit der Origamitasche Bekanntschaft gemacht habe, dachte ich mir: „So, jetzt wird es aber endlich Zeit für eine eigene!“

Gestern kamen dann passenderweise auch noch ein paar neue Stoffe von Swafing, so dass direkt einer unter die Maschine durfte.

Da ich keine Stoffbreite von 150 cm hatte, sondern eine von 138 cm nach abschneiden der Stoffkanten usw., habe ich eine Höhe von 46 cm zugeschnitten. Wer die Origamitasche nicht kennt, Grundlage ist immer, dass der verwendete Stoff 3 mal so breit wie lang ist. Eine kleine Anleitung für die Tasche gibt es z.B. HIER, findet Ihr aber auch überall im Netz.

Zuerst habe ich alle Kanten einmal komplett versäubert. Das Falten mit Hilfe der Anleitung hat dann sehr gut geklappt, aber ich muss zugeben, ich durfte einmal fast komplett auftrennen.

Mein Ziel war es die Kanten 1 cm umzusäumen und in einem Rutsch auch noch die diagonalen Kanten der Tasche zu schließen. Das hat zuerst nur auf einer Seite geklappt und irgendwie ist auch eine recht komische Naht rausgekommen 😉 Aber von außen sieht das ganze recht ordentlich aus und es ist komplett gesäumt. Ziel erreicht ^^ egal wie…

Für den Griff habe ich Snappap verwendet, da ich faul war (Stoff hätte noch gesäumt und gewendet werden müssen) und mir die Farbkombi gut gefallen hat.

Raus in die Wildnis durfte der Beutel jetzt auch schon und im Laden habe ich ihn mal probeweise befüllt – so bekommt er dann auch etwas mehr Form 😉

Das tolle Stöffchen von Cherry Picking bekommt ihr seit gestern hier im Laden <3

Einen Punkt in eigener Sache hätte ich auch noch.

Ich probiere mich auch kurz zu fassen:
Aktuell ist das Thema „Werbung kennzeichnen“ ein großes Thema bei Instagram, Facebook, auf Blogs… Es gab verschiedene Urteile, die zu einer Panik geführt haben, so dass jeder Instagram Post wo nur drin steht „Den Stoff habe ich von XYZ“ als WERBUNG gekennzeichnet wird. Und das obwohl die Stoffe und Schnitte häufig von den Leuten selbst privat erworben wurden, sprich, sie gar keine Entlohnung für die „Werbung“ bekommen.

Ich schreibe meinen Blog auf meiner Unternehmenswebsite, auch mein Instagram-Account und mein FB-Account sind deutlich und offiziell meinem Unternehmen gewidmet. Aus diesem Grund werde ich nicht jeden Post als Werbung kennzeichnen. Ich gehe davon aus, dass es für Euch offensichtlich ist, dass ich mit meinen Posts natürlich auch die Dinge bewerbe, die ich hier verkaufe und die mir besonders gefallen. Eine Firma wie Nespresso oder L’Oreal kennzeichnet ihre Posts ja auch nicht als Werbung. Ich wollte das hier einfach noch einmal klar beschreiben, da ich wirklich ungern jeden Post hässlich mit „WERBUNG!!!!“ beginnen möchte 😉

Und jetzt, genießt die Sonne (falls jemand im Gegensatz zu mir dieses Wetter mag ^^)

Katharina

Endlich ein Lieblings-T-Shirt-Schnitt <3

Meine Lieben – in nächster Zeit wird es wohl mehr Blogposts auch zu Kleidung geben, denn ich habe mich in den letzten Wochen immer und immer wieder an Nähprojekte wie T-Shirts, Boxershorts und Co. gewagt und es funktioniert langsam wieder recht gut 🙂 Ich hoffe mir in den nächsten Wochen auch noch eine Coverlock zu zu legen und dann geht’s richtig rund 😉

Mit meiner Lidl-Singer-Overlock habe ich mich aktuell auch wieder angefreundet. Die ein oder andere Schwierigkeit habe ich endlich verstanden (es ist etwas schwierig den Faden RICHTIG zwischen die Spannungsscheiben zu bekommen. wenn es dann aber geklappt hat, näht sie gar nicht so schlecht…) und ich habe mir mal ein paar Spulen ordentliches Overlock Garn gekauft. Das hilft auch schon ganz gut.

Und zu meinem Glück habe ich endlich einen Lieblings-T-Shirt-Schnitt gefunden. Viele neuere Schnitte haben einen extremen U-Boot-Ausschnitt oder auch sonst einen ziemlich engen Ausschnitt. Das ist leider so gar nichts meins. Umso glücklicher war ich nach meinem ersten „My Simply Summer“ von Schaumzucker<3 Das Schnittmuster bekommt ihr beispielsweise bei Dawanda KLICK.

Mittlerweile habe ich für mich 3 T-Shirts genäht und es werden sicher noch mehr dazu kommen. Das beste ist: Das T-Shirt besteht aus nur 2 Schnittteilen <3

Hier mal eine kleine Auswahl:

Der Ankerstoff ist von Nähtextil und bei mir im Laden erhältlich 😉 #werbung

Der Strickstoff ist noch aus meinem privaten Bestand. Da ich ihn aber vom Tragegefühl so toll für den Sommer finde, habe ich gestern 2 verschiedene Farben eines ähnlichen, melierten bei Swafing geordert (einmal mint und einmal türkis).

Wer Schaumzucker noch nicht kennt, das Schnittmuster „My Cuddle Me“ ist auch total super 🙂

Vom Strickstoff war noch einiges übrig, so dass ich aus dem Rest noch nach der Anleitung von Farbenmix einen Reste-Loop genäht habe. Da ich noch genügend 30 cm hohe Stücke übrig hatte, habe ich allerdings nur diese bis zu einer Länge von 130 cm aneinandergenäht (mit der Overlock) und nicht erst noch Streifen geschnitten 😉 Die Anleitung findet Ihr hier: KLICK!

Ich wünsche Euch einen tollen Tag! Näht, häkelt, strickt, malt oder bastelt was schönes!

LG,

Katharina

Kreative Dürre wegen Hitze? Zeit für ein einfaches Projekt :-)

Wenn es so warm ist, laufe ich irgendwie nicht richtig rund. Ich nähe linke und rechte Seiten falsch aneinander, setze meine Druckknöpfe schief, verbrenne Stoff mit dem Bügeleisen oder drücke mich vor dem Bügeln, weil es ja eh schon so heiß ist…..

Ich bin nun mal eher ein Herbst bis Frühling-Mensch – den Sommer könnte man wirklich für mich ausklammern. Aber er sei natürlich allen Sonnenanbetern gegönnt 😉

Für ein schönes Projekt hat die Konzentration dann doch noch gereicht : und zwar eine Einkaufstasche „Heinrich“.  Heinrich in Anlehnung an Heinrich Lohse – den besten Einkäufer 😉

(Wem das nichts sagt, sollte sich unbedingt Loriot in „Pappa ante portas“ gönnen!)

Das Schnittmuster mit Erklärung findet Ihr hier: KLICK! Eine wundervolle Anleitung von waseigenes.com und ich mag die Form des Beutels einfach richtig gerne!

Aber nun zur fertigen Tasche:

Den Gurt habe ich wieder mit Stanzband selbst genäht (siehe Anleitung).

Ich denke dieser Tasche werden noch einige folgen und sicher auch noch einige zum Verkauf in den Laden einziehen! Einfach ein sehr schönes Modell 🙂

Genießt das Wochenende und, falls Ihr diese Temperaturen mögt, gerne auch die Hitze 😉

Liebe Grüße aus dem Laden,

Katharina

 

lille-MAG-sewalong – Mein Ergebnis :-)

Ich habe den lille-MAG-sewalong inzwischen schon wieder fast vergessen gehabt und dann letzte Woche alle Schritte auf einmal gemacht 😉 Mit dem Vorstellen meines „Werks“ bin ich jetzt auch noch 2 Tage zu früh, aber jetzt ist es fertig und soll dann auch auf den Blog!

Der sewalong war eigentlich so gedacht, dass man sich vom 25.04. – 09.05. einen Schnitt aus dem Lille-Mag aussucht, vom 09.05. – 16.05. sein Material aussucht und vom 16.05. – 30.05. näht.

Ich mag sewalongs sehr gerne, muss aber sagen, dass mir hier die Zeitspanne etwas groß war, so dass zwischenzeitlich das ganze Vorhaben schon wieder vergessen war.

Beim Schnitt habe ich mich dann schätzungsweise 10 mal umentschieden, da es einfach sehr viele schöne Schnitte im Magazin gibt. Letztendlich habe ich mich dazu entschlossen, etwas sehr untypisches für mich zu nähen: den Kimono Saman. So ein Kleidungsstück gibt es nicht nochmal in meinem Kleiderschrank, da ich eher der „Keep-it-simple-tshirt-plus-jeans-Typ“ bin 😉

Die Stoffauswahl hat dann auch tatsächlich etwas gedauert. Es sollte für mich ein Lillestoff sein, aber welcher… Da fiel mir mein gerippter Sweat wieder ein! Einige Kunden standen schon vor diesem Ballen und haben ihn sehr sehr zweifelnd angeguckt. Ripp ist halt in Form von Feinripp-Unterwäsche ganz furchtbar, ABER: der gerippte Sweat ist „quer gerippt“ und nicht längs!

Das macht einen großen Unterschied! Mein Kimono ist technisch wirklich nicht sehr perfekt geworden, aber ich bin in erster Linie nun mal Taschen-Näher und arbeite mich jetzt langsam an Kleidung ran 🙂 Und ich mag ihn sehr gerne:

Gerade ist es leider selbst für so einen Kimono zu warm 🙂 aber irgendwann wird es ja auch wieder kälter!

Solange: genießt das Wetter!

Und falls ihr doch lieber drinnen werkelt:

Bei mir gibt es ein tolles neues Bücherregal mit einigen super Büchern zum Nähen, Basteln, Häkeln….

Liebe Grüße aus dem Laden,

Katharina

Taschengurt selbst nähen mit Stanzband

Viele von Euch kennen vielleicht das Problem, dass bei einem spontanen Nähprojekt das passende Gurtband fehlt. Es soll aber doch unbedingt fertig werden… Und der nette Laden hat dann vielleicht nicht die passende Farbe 😉 (Ja ein bisschen Selbstironie schadet nie)

In vielen Fällen ist ein selbstgenähter Taschengurt auch einfach schöner; aus Kunstleder genäht, sieht das ganze Projekt sofort hochwertiger aus.

Jetzt möchte ich Euch gerne meinen neusten „Gurtband-Nähtipp“ vorstellen:

ich habe für den Laden jetzt eine Rolle Stanzband mit den Maßen 10-40-40-10 angeschafft und heute mal getestet.

Bei dem Band handelt es sich um ein 10 cm breites, aufbügelbares Band, dass nach 1 cm, nach 4 cm, nach 4 cm und wieder nach 1 cm perforiert ist. Bilder erklären das besser.

Erstmal habe ich mir für mein Gurtband ein 10 cm breites Stück Stoff in der gewünschten Länge zugeschnitten.

In der gleichen Länge habe ich mir ein Stück Stanzband abgeschnitten:

Jetzt seht ihr wahrscheinlich, was ich mit den Perforierungen nach 1, 4, 4 cm meinte 😉

Das Band wurde dann aufgebügelt. Wie auch Vlieseline H200 oder H250 kann man es „trocken“ aufbügeln. Das Aufbügeln habe ich mit Stufe 2 gemacht.

Das Bügeleisen Stück für Stück aufsetzen.

Im nächsten Schritt werden jetzt die beiden Kanten 1 cm umgebügelt. Das ist nun der große Vorteil des Stanzband: es ist total easy auch über mehrere Meter hinweg genau 1 cm umzubügeln – dank der Perforation. Hierfür habe ich dann Stufe 3 genommen:

Anschließend wird das Band entlang der mittleren Perforation zusammengeklappt und noch einmal gebügelt:

Nach dem Bügeln haben wir nun ein 4 cm breites Band:

Jetzt

Jetzt zuerst die offene Kante absteppen:

Und der Symmetrie halber auch die andere:

Und fertig ist in 5-10 Minuten ein nahezu perfekter Taschengurt:

Natürlich gibt es auch viele andere Methoden um Taschengurte zu nähen. Möchte man jedoch 1 cm an jeder Kante einschlagen und den Gurt dann absteppen, finde ich das Stanzband eine super Hilfe. Gerade bei längeren Gurten ist es manchmal äußerst mühsam genau 1 cm umzubügeln, so dass der Gurt schön gerade wird 🙂

Viel Spaß beim Nähen! Ich überlege mir jetzt, was ich aus dem Gurt nähe 😉

Gute Nähzeiten – schlechte Nähzeiten…

Bevor es mit dem eigentlichen Blog-Beitrag losgeht, wollte ich euch noch gerne ein ganz tolles Schnittmuster zeigen.

Ich hätte es gerne schon letzte Woche hier vorgestellt, aber da es ein Muttertagsgeschenk werden sollte, ging das schlecht 😉

Ich habe eine Rolle für Häkel- und Stricknadeln genäht nach der Anleitung von NÄHWITTCHEN DESIGN. Die Anleitung könnt ihr z.B. HIER erwerben 🙂

Super toll beschrieben – ein tolles Projekt auch für Anfänger.

Und die befüllte Rolle sieht jetzt so aus:

Stricknadelrolle

Stricknadelrolle

Stricknadelrolle

Stricknadelrolle fast offen

Stricknadelrolle

Stricknadelrolle ganz offen

… und ich muss mir bald dringend eine eigene nähen 🙂

Nun aber zu den guten Nähzeiten und schlechten Nähzeiten…

Gestern wollte ich unbedingt sofort eine der neuen Moomins Applikationen verarbeiten.

Vielleicht weil es Montag war oder weil ich unkonzentriert war, ging das nur über Umwege… daher heute mal ein kleiner Nähbericht mit allen Fehlerchen und Pannen, die so passieren ^^

Plan war, eine Hülle für mein Tablet zu nähen. Ich schleppe es jetzt doch recht oft mit mir rum, also hat es auch eine Hülle verdient.

Also erst mal ausmessen… 20 x 13,5 x 0,6 cm ist das Ding groß. Ich habe dann Nahtzugabe in der Höhe und Breite von 2 cm hinzugegeben und in der Breite dann nochmal 1 cm für die Dicke des Tablets.

Vorne sollte noch eine kleine Tasche dran, als Verschluss ein Gummiband – so sah dann mein Zuschnitt aus:

Merkt Ihr was? Richtig! Nicht gerade die geeigneten Stoffe für Bügelapplikationen. Die Moomin Applikation lag nämlich im Büro, ich hatte sie schlichtweg vergessen. Aus den Augen aus dem Sinn 😉

Alle Teile für außen und innen waren jetzt 22 x 16,5 cm groß.

Ein Außenteil habe ich dann gefaltet und die Kante mit Schrägband verziert – es wurde meine Außentasche:

Danach diese Außentasche auf eines der Außenteile gelegt und das Gummiband am unteren Rand mittig festgesteckt. Beides habe ich dann knappkantig festgenäht.

Danach Außenteil auf Außenteil – rechts auf rechts… hier fiel mir dann langsam auch wieder die Moomin Applikation ein….

Das Ganze mit 1 cm Nahtzugabe an 3 Seiten zusammennähen und weil das Kunstleder so dick ist hab ich mal mächtig Nahtzugabe eingekürzt.

Tadaaaaa:

Das wars mit dem Gummiband 🙁

Ich wusste ja zu diesem Zeitpunkt schon, dass es noch eine zweite Tasche geben wird wegen der Applikation. Ich habe die beiden Innenteile dann noch zusammengenäht. Innenteil und Außenteil rechts auf rechts ineineinander gesteckt und am oberen Rand bis auf eine Wendeöffnung zusammengenäht.

Ich dachte mir auch wenn ich sie nicht nutze, nähe ich die Tasche zumindest mal fertig um zu sehen, ob die Größe passt…

In der Zwischenzeit muss sich das Tablet aber an meinen Süßigkeiten im Büro vergangen habe, denn:

Nichts passte. Zu eng und zu kurz. Next one please!

In der Höhe habe ich dann noch 2 cm „Sitzt-wackelt-hat-Luft-Zugabe“ hinzugegeben. In der Breite noch mal 1 cm. Also jetzt: 24 x 17,5 cm.

Neuer Zuschnitt mit den Moomins.

Die restlichen Schritte kennt Ihr ja. Diesmal habe ich nur die Ecken eingeschnitten und habe meine Nahtzugabe einfach sonst gänzlich ignoriert 😉

Beim Wenden habe ich dann noch meinen Außenstoff ein bisschen perforiert…. bissl Schwund ist immer…

Aber sonst ist jetzt eine echt schöne Tablettasche daraus geworden. Überzeugt euch selbst:

Falls Ihr Euch jetzt fragt, warum ich so einen Roman geschrieben habe: oft wirkt es so als würde bei anderen immer alles super klappen und insbesondere auf so einem Blog lässt man die Pannen der Länge halber häufig weg – ist ja auch meist nicht so super interessant…

Ich wollte einfach mal den realistischen Weg von einer Idee zur fertigen Tasche zeigen 🙂

Wer es nachnähen will: Die Maße passen für das iPad Mini 4.

LG aus dem Laden,

Katharina

Wenn jemand eine Reise tut….

… braucht er eine Reisetasche 😉

Am Wochenende ist bei uns spontan die Entscheidung gefallen doch bald für ein paar Tage weg zu fahren. Meine Reisetasche ist aktuell verliehen und wäre eigentlich für einen Kurztrip sowieso viel zu groß…

Da ich im Laden auf Grund des Bomben Wetters aktuell genug Zeit für Nähprojekte habe, habe ich heute morgen beschlossen, mir eine Reisetasche zu nähen.

Es sollte was kleines, einfaches sein, das man in ein paar Stunden nähen kann. Da gab es doch mal was bei Farbenmix….. Ich habe die 4 Taschenspieler CDs durchstöbert und wirklich 4 geeignete Kandidaten gefunden 🙂 Die Wahl ist dann auf den KÖNIG von der TASCHENSPIELER 1 gefallen.

Die Stoffwahl ist für mich eher außergewöhnlich, da ich meist nicht der „Pastell-Typ“ bin, aber es ist einfach ein zuckersüßer KÖNIG geworden.

Reisetasche König

Als Außenstoff habe ich meinen aktuell so heiß und innig geliebten beschichteten Baumwollstoff „Max“ genommen, sowie rosa Kunstleder.

Reisetasche König

Reisetasche König

Reisetasche König Reisetasche König Reisetasche König

Es war heute zwar eher ein Kampf- als Nähtag, aber alles hat doch innerhalb einiger Stunden geklappt.Mit Kampftag meine ich, dass ich gefühlt 20 Nadelstiche in Händen und Armen habe und mehr Unterfaden aufgespult und Faden gewechselt als genäht habe 😉 Es gibt halt solche Tage….

Der kleine KÖNIG und ich freuen uns schon auf den Praxistest 🙂

Genießt den Tag!

LG aus dem Laden,

Katharina

Diese Woche wird gehäkelt! :-)

Leider habe ich es letzte Woche nicht geschafft einen gescheiten Blogbeitrag zu verfassen. Dafür werden es diese Woche hoffentlich zwei! 🙂

Und diese Woche geht es mal nicht ums Nähen, sondern ums Häkeln. Und zusätzlich noch um die liebe Stoffreste-Verwertung – denn die meisten von uns, ich auch, besitzen einen Stoffrestevorrat, weil man da doch noch dieses und jenes und irgendwas draus nähen könnte….

Leider werden diese Stapel nicht unbedingt kleiner. Ich habe mich an veschiedenen Dingen versucht wie Patchworkplatzsets, -täschchen usw. aber irgendwie war nichts dabei was mich wirklich gefesselt hat. Vorgestern bin ich dann bei Pinterest immer wieder über Ideen gestolpert aus Stoffresten zu häkeln.

Et voilà:

Untersetzer Stoffreste

Ein Untersetzer gehäkelt aus Stoffresten ist entstanden. Der eher „fransige“ Look kommt durch den gewählten Stoff und dadurch, dass ich die Stoffstreifen aneinandergeknotet habe, anstatt sie aneinander zu nähen. Ich weiß, das sagt nicht jedem zu, aber ich mag es 🙂

Nahaufnahme

Für den Untersetzer habe ich aus meinen Stoffresten die längsten Stücke rausgepickt und 1 cm breite Streifen zugeschnitten. Diese habe ich dann aneinander geknotet. Zum Häkeln habe ich eine 10er Häkelnadel verwendet, weil dies die größte war, die ich da hatte.

Der Rest sind einfach Luftmaschen und feste Maschen 🙂

Nahaufnahme2

Da mir der Look so gefällt plane ich als 3-Jahres-Projekt aktuell einen kleinen Teppich auf diese Art und Weise zu häkeln. Dort werde ich dann aber wohl halbe oder ganze Stäbchen als Muster nehmen, da er nicht so dicht sein muss wie ein Untersetzer. 3-Jahres-Projekt, da es doch recht lange dauert die Streifen zu zu schneiden usw. Man schneidet und schneidet und knotet und das Ganze ist dann in 5 Minuten weggehäkelt 😉

Aber mir hats Spaß gemacht und es ist eine überaus entspannende Arbeit 🙂

Was macht ihr mit euren Stoffresten? Wenn ihr wollt, schreibt es in die Kommentare!

LG aus dem Laden,

Katharina