Die berühmt berüchtigte Origamitasche

Aktuell nähe ich einige Auftragsarbeiten – die Nachfrage freut mich wahnsinnig, aber hin und wieder braucht man dann auch mal ein Päuschen in dem man einfach das nähen kann, was man selbst möchte 😉 Und das habe ich mir gestern abend und heute morgen gegönnt..

Nachdem ich in den letzten Wochen im Netz und in Kundengesprächen immer häufiger mit der Origamitasche Bekanntschaft gemacht habe, dachte ich mir: „So, jetzt wird es aber endlich Zeit für eine eigene!“

Gestern kamen dann passenderweise auch noch ein paar neue Stoffe von Swafing, so dass direkt einer unter die Maschine durfte.

Da ich keine Stoffbreite von 150 cm hatte, sondern eine von 138 cm nach abschneiden der Stoffkanten usw., habe ich eine Höhe von 46 cm zugeschnitten. Wer die Origamitasche nicht kennt, Grundlage ist immer, dass der verwendete Stoff 3 mal so breit wie lang ist. Eine kleine Anleitung für die Tasche gibt es z.B. HIER, findet Ihr aber auch überall im Netz.

Zuerst habe ich alle Kanten einmal komplett versäubert. Das Falten mit Hilfe der Anleitung hat dann sehr gut geklappt, aber ich muss zugeben, ich durfte einmal fast komplett auftrennen.

Mein Ziel war es die Kanten 1 cm umzusäumen und in einem Rutsch auch noch die diagonalen Kanten der Tasche zu schließen. Das hat zuerst nur auf einer Seite geklappt und irgendwie ist auch eine recht komische Naht rausgekommen 😉 Aber von außen sieht das ganze recht ordentlich aus und es ist komplett gesäumt. Ziel erreicht ^^ egal wie…

Für den Griff habe ich Snappap verwendet, da ich faul war (Stoff hätte noch gesäumt und gewendet werden müssen) und mir die Farbkombi gut gefallen hat.

Raus in die Wildnis durfte der Beutel jetzt auch schon und im Laden habe ich ihn mal probeweise befüllt – so bekommt er dann auch etwas mehr Form 😉

Das tolle Stöffchen von Cherry Picking bekommt ihr seit gestern hier im Laden <3

Einen Punkt in eigener Sache hätte ich auch noch.

Ich probiere mich auch kurz zu fassen:
Aktuell ist das Thema „Werbung kennzeichnen“ ein großes Thema bei Instagram, Facebook, auf Blogs… Es gab verschiedene Urteile, die zu einer Panik geführt haben, so dass jeder Instagram Post wo nur drin steht „Den Stoff habe ich von XYZ“ als WERBUNG gekennzeichnet wird. Und das obwohl die Stoffe und Schnitte häufig von den Leuten selbst privat erworben wurden, sprich, sie gar keine Entlohnung für die „Werbung“ bekommen.

Ich schreibe meinen Blog auf meiner Unternehmenswebsite, auch mein Instagram-Account und mein FB-Account sind deutlich und offiziell meinem Unternehmen gewidmet. Aus diesem Grund werde ich nicht jeden Post als Werbung kennzeichnen. Ich gehe davon aus, dass es für Euch offensichtlich ist, dass ich mit meinen Posts natürlich auch die Dinge bewerbe, die ich hier verkaufe und die mir besonders gefallen. Eine Firma wie Nespresso oder L’Oreal kennzeichnet ihre Posts ja auch nicht als Werbung. Ich wollte das hier einfach noch einmal klar beschreiben, da ich wirklich ungern jeden Post hässlich mit „WERBUNG!!!!“ beginnen möchte 😉

Und jetzt, genießt die Sonne (falls jemand im Gegensatz zu mir dieses Wetter mag ^^)

Katharina

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